Ninon



Ninon Gloger, in Stuttgart geboren, erlernte in frühen Jahren Klavier, Blockflöte, Violine, Schlagzeug und Orgel. Mit 17 Jahren wurde sie in die Pianistenklasse Prof. Friedemann Riegers (Stuttgart, Winterthur) aufgenommen, studierte später bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck und schloß ihre Ausbildung erfolgreich mit einem "Master After Master Contemporary Music“ in Belgien/Leuven ab. Zudem erhielt Ninon Gloger Impulse in Meisterkursen mit George Crumb, Elisabeth Leonskaja, Konrad Richter und Walter Levin und konnte mit Künstlern wie Kolja Blacher, Rainer Kussmaul und Gustav Rivinius zusammenarbeiten.

Ninon Gloger ist sowohl solistisch als auch als Kammermusikpartnerin tätig und verfügt über ein breit gefächertes Repertoire an Instrumental- und Liedbegleitung. Als Orchesterpianistin sammelte sie Erfahrungen u.a. mit dem Bayrischen Rundfunk, den Wiener Symphonikern, dem DSO Berlin, dem Saarländischen Rundfunk, der Dresdner Philharmonie und der Akademie des SHMF. Als Dozentin war sie im Rahmen von "chiffren" (Kiel) und "NDR -Das Neue Werk" in Kompositions- und Improvisationsworkshops tätig, als Musikerin konzertierte sie bei Festivals wie dem Ultraschall Festival Berlin, Eclat Stuttgart, Märzmusik Berlin, Klangwerktage Hamburg, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Solistisch war sie zuletzt mit dem Landesjugendensemble Schleswig-Holstein und dem Bach-Orchester Lauenburg zu erleben.

Ihr besonderes Interesse gilt der Neuen Musik, was sich in der Tätigkeit bei „Ensemble Intégrales“ (Hamburg) und in Projekten mit Komponisten wie George Crumb, Hans Zender, Dieter Mack und Burkhard Friedrich niederschlägt. Als Mitbegründerin der Band „Triologue“ ist sie zudem mit Eigenkompositionen und Musik im Bereich Jazz/World/Avantgarde in der Nachwuchsszene des deutschen Jazz unterwegs und konnte etliche Auszeichnungen erlangen.

Ninon Gloger gründete 2011 die Reihe "KLANGRAUSCHEN- Musik für neugierige ohren", die das Lübecker Musikleben um eine spannende Komponente zeitgenössischer Musik bereichert.

Sie wirkte bei Fernseh- und Funkaufzeichnungen mit und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now.